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Insgesamt hat die Internationalisierung deutscher Studiengänge durch den Bologna-Prozess deutlich an Tempo gewonnen. Das gilt in beide Richtungen: Ausländische Studierende bereichern mit ihren Lern- und Erfahrungshintergründen die verschiedenen Seminare und Lehrveranstaltungen, während Studierende mit einem deutschen Bildungshintergrund an Fakultäten in der ganzen Welt Eindrücke sammeln.

Weil dieser Austausch und der internationale Wettbewerb für die Forschung und das International Business positive Wirkungen entfalten, unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Dynamik mit Bundesmitteln und Programmen zur Förderung der Mobilität von Studierenden, akademischem Nachwuchs und Forschenden. So entsteht eine Atmosphäre an den Hochschulen, die auch das International Business Studium durch ergänzende Lehrangebote fördert.

Die Öffnung der Hochschulen hat für einzelne Disziplinen auch quantitative Effekte zur Folge. So stehen der allgemeinen BWL, die nach wie vor mit fast 232.000 Studierenden (Wintersemester 2014/15) zu den beliebtesten Studienfächern zählt, immerhin mehr als 45.200 Studierende gegenüber, die sich für ein Studium International Management/Internationale Betriebswirtschaft entschieden haben.

Die mit der Entscheidung für ein International Business Studium belegbare Weltoffenheit und Flexibilität kann auch für Studierende, die ihre Kompetenzen nicht dauerhaft im Ausland sehen Vorteile beim Berufseinstieg in Unternehmen mit internationalen Geschäftsbeziehungen bringen.

Anspruchsvolle Inhalte als Vorbereitung für die Tätigkeit im International Business

Die breit gefächerten Studieninhalte im International Business Studium ermöglichen frühzeitig eine Spezialisierung für bestimmte Aufgaben, die im grenzüberschreitenden Geschäftsleben relevant sind. In verschiedenen Ansätzen, das Aufgabengebiet des International Business konkret zu definieren und einzugrenzen, gelten im Kern Aufgabengebiete in

  • bi- oder multilateralen Geschäftsbeziehungen,
  • multinationalen Konzernen oder
  • strategischer Planung der Auslandsaktivitäten einer Wirtschaftseinheit

als wichtige Bereiche, die auch beim International Business studieren mit akademisch aufbereiteten Inhalten abgedeckt werden können. Schwerpunkte in bestimmten Erkenntnisfeldern der Nachbardisziplinen

  • Rechtswissenschaft,
  • Sozialwissenschaften,
  • Philosophie,
  • Psychologie,
  • Informationstechnologie und
  • Kommunikationswissenschaft

unterstützen die individuelle Profilierung Studierender.

Zu den wichtigen betriebswirtschaftlichen Inhalten, die in den meisten Studienprogrammen Bestandteile des Curriculums sind, zählen

  • Wirtschaftsmathematik,
  • Statistik,
  • Mikroökonomie,
  • Makroökonomie,
  • Marketing,
  • Financial Accounting,
  • Informationsmanagement,
  • Wirtschaftsrecht,
  • Unternehmensführung und
  • Personalmanagement.

Ergänzt wird dieser Themenbereich von dem Erwerb oder der Verbesserung methodischer Kompetenzen wie

  • wissenschaftliches Arbeiten,
  • Präsentation oder
  • allgemeine Methodenkenntnis und
  • Sozialkompetenz.

Ein weiterer wichtiger inhaltlicher Komplex, der zum International Business studieren dazugehört, ist das Training kommunikativer Kompetenzen. Zu diesem Bereich gehören unter anderem

  • Wirtschaftsenglisch (und/oder eine andere Fremdsprache),
  • interkulturelle Kommunikation,
  • Verhandlungsführung,
  • Rhetorik,
  • Corporate Communications und
  • Konfliktmanagement.

Im Wahlpflichtbereich sind abhängig vom gewählten International Business Studium ergänzende Fachkenntnisse in beispielsweise

  • Informationstechnologie,
  • Change Management,
  • interkulturellem Management,
  • Innovationsmanagement,
  • Wirtschaftsethik,
  • Supply Chain Management,
  • Produktmanagement,
  • International Project Evaluation oder
  • Logistik und Transportmanagement

zu erwerben, bevor eine Abschlussarbeit (Bachelor- oder Master-Thesis) zu einem ausgewählten Thema im International Business ausgearbeitet wird.

Studienmodelle zum International Business studieren

Prinzipiell ist das International Business Studium mit vielen Lebenssituationen kompatibel, denn die Portfolios deutscher Hochschulen bieten Studiengänge für jeden Aus- und Fortbildungsbedarf auch im Bereich International Business beziehungsweise International Management:

  • Präsenzstudiengänge, die als Teilzeit- oder Vollzeitstudium absolviert werden können,
  • Fernstudiengänge, die in verschiedenen Lernsystemen in Teilzeit oder als Vollzeitstudium zu absolvieren sind,
  • duale Studienangebote in ausbildungs-, praxis- und berufsintegrierenden Varianten sowie
  • MBA-Studiengänge, die vorwiegend der berufsbegleitenden Fortbildung dienen.

Einen internationalen Doppelabschluss können Studierende, die schwerpunktmäßig an einer deutschen Hochschule International Business studieren, ebenfalls erwerben. Da nicht alle Hochschulen eine entsprechende Kooperation mit einer Partnerhochschule im Ausland unterhalten, müssen Studierende, die Interesse an dieser doppelten Qualifikation haben, ihre Planungen bereits bei der Studienwahl berücksichtigen. Auch fast alle übrigen Studienangebote für ein International Business Studium beinhalten Auslandsmodule, in denen Praxiserfahrungen gesammelt werden können. So sind komplette Semester (oder mehrere Semester) in vielen Studienprogrammen obligatorisch an einer ausländischen Partnerhochschule zu absolvieren.

Insgesamt ist in den meisten Studiengängen im International Business eine starke Praxisorientierung typisch. Neben den obligatorischen Auslandserfahrungen und Sprachübungen gehören Module mit

  • Case Studies,
  • Projektarbeiten und
  • Betriebspraktika

beim International Business studieren in den meisten Studiengängen zum Pflichtprogramm.

Breites Angebot an Studiengängen

Insgesamt fast 140 Studienangebote an akkreditierten deutschen Hochschulen bieten Studiengänge, die es in verschiedenen Varianten erlauben, International Business zu studieren. Etwa zwei Drittel dieser Studienangebote schließen nach sechs bis acht Semestern mit

  • dem Bachelor of Arts (B.A.),
  • dem Bachelor of Law (LL.B.) oder
  • dem Bachelor of Science (B.Sc.)

ab. Zu den beliebten Spezialisierung innerhalb des gesamten Bachelorangebots im International Business Studium zählen Schwerpunkte in

  • International Business Administration,
  • International Business Economics,
  • International Business and Management (mit mehreren regionalen und sprachlichen Fokussierungen),
  • International Business and Technology,
  • International Business Studies,
  • International Business and Social Sciences,
  • International Business Psychology,
  • International Business Communication oder
  • International Business Administration and Entrepreneurship.

Außerdem können Studierende sich auf die Tätigkeit in bestimmten Branchen mit zielgenau konzipierten Programmen vorbereiten. Studieninteressierte, die sich zu Beginn des Studiums noch nicht definitiv auf eine Spezialisierung festlegen wollen, können sich für eines der zahlreichen allgemeinen Studienprogramme – entweder an einer der fast 40 privaten oder an einer der knapp 100 staatlichen Hochschulen mit Studienangeboten in International Business – entscheiden.

Das Spektrum möglicher Abschlüsse im Masterbereich ist mit

  • dem Master of Arts (M.A.),
  • dem Master of Science (M.Sc.),
  • dem Master of Engineering (M.Eng.),
  • dem Master of Law (LL.M),
  • dem Master of Business Administration (MBA) und
  • dem Executive Master of Business Administration (EMBA)

etwas größer. Auch hier können sich angehende Studierende zwischen einer allgemein betriebswirtschaftlichen Ausrichtung des Studiums und mehreren Vertiefungen wie

  • International Business Administration,
  • International Business Economics,
  • International Business Laws,
  • International Business Management (mit Schwerpunkten in diversen Geschäftsfeldern),
  • International Business and Finance,
  • International Business Consulting (mit unterschiedlichen Schwerpunkten),
  • International Business Development,
  • International Business and Intercultural Management,
  • International Business and Sustainability,
  • International Business Studies oder
  • International Business and Engineering,

entscheiden. Die Konzentration auf konkrete Einsatzgebiete weltweit ist im Masterstudium International Business ebenso möglich wie die zielgerichtete Fortbildung für bestimmte Gruppen berufserfahrener Akademiker/-innen. Die Regelstudienzeiten für diese Programme liegen zwischen zwei und vier Semestern im Vollzeitstudium.

Harte und weiche Faktoren bei der Wahl eines Studiums für das International Business

Die Vielzahl angebotener Studiengänge, die es erlauben, mit verschiedenen Schwerpunkten International Business zu studieren, erschweren zunächst vielleicht die Entscheidung für das passenden Studienprogramm. Angehende Studierende, die ihren Studienwunsch mehrere Filter durchlaufen lassen, werden aber schnell ein klares Bild von den eigenen Lebens- und Lernbedürfnissen gewinnen und eine fundierte Entscheidung treffen können. Dabei spielen verschiedenartige Faktoren eine Rolle, um das individuell richtige International Business Studium zu finden.

Harte Faktoren sind vor allem durch einen systematischen Vergleich der Curricula und Studienordnungen in Vor- und Nachteile der in Frage kommenden Studienprogramme zu sortieren. Hierzu zählen unter anderem

  • das Studienmodell,
  • die Regelstudienzeit,
  • die Hauptunterrichtssprache,
  • die Vermittlung sprachlicher und interkultureller Fertigkeiten,
  • die Gewichtung interdisziplinärer Studieninhalte,
  • der Studienschwerpunkt im International Business Studium,
  • die Internationalität (zum Beispiel Anzahl und Länge obligatorischer Auslandsstudien),
  • die Option oder Notwendigkeit, Praktika zu absolvieren,
  • die Art der praktischen Ausbildung (bei dualen Studienangeboten),
  • die Kooperationen der Hochschule mit internationalen Partnern (Unternehmen, Organisationen, Hochschulen) und
  • die Zulassungsvoraussetzungen.

Weiche Faktoren bei der Studienwahl sind subjektiv bewertbare Einflussgrößen, die Studierende ausschließlich mit den eigenen persönlichen Werten, Vorstellungen und Zielen gewichten und abgleichen können. Zu den eher weichen Faktoren bei der Wahl des richtigen Studiums zählen zum Beispiel

  • die Lebensqualität am Studienort (Freizeit- und Kulturangebote, Umweltqualität u.v.m.),
  • die Lebenshaltungskosten (Miethöhe, Angebot an Studentenwohnheimen, allgemeines Preisniveau),
  • die Nähe zum Heimatort,
  • die Bewertung des International Business Studiums in einschlägigen Rankings,
  • die potentielle Anrechnung beruflicher und sonstiger Erfahrungen,
  • persönliche Kontakte zu Studierenden und Lehrenden sowie
  • der Ruf des Studienprogramms bei möglichen späteren Arbeitgebern.

Abhängig von der Persönlichkeit und den Karrierezielen, aber auch vom Studienabschnitt und vom Studienmodell können harte und weiche Faktoren bei der Studienentscheidung in unterschiedlichen Anteilen zur Entscheidung beitragen oder den Ausschlag für die weitere Studienplanung geben.

Vielfältige Studienvoraussetzungen für ein International Business Studium

Zur Klärung der persönlichen Voraussetzungen stehen angehenden Studierenden verschiedene Ansatzpunkte und Instrumente zur Verfügung:

  • Studieninformationstage der Fachbereiche,
  • Schnupperstudienangebote,
  • Self-Assessments,
  • Studien- und Interessentests,
  • Checkllisten für die Studienvorbereitung,
  • Studienberatungen verschiedener Anbieter (Hochschulen, Arbeitsagentur und private Einrichtungen),
  • Informationsmaterialien (gedruckt und online) sowie
  • Infoportale im Internet.

Besonders für Studienmodelle, die eine Mehrfachbelastung implizieren, sind bestimmte Soft Skills und persönliche Eigenschaften ein wichtiger Bestandteil der Studieneignung. Zu den wichtigen Fähigkeiten, die das International Business Studium erleichtern und die nach dem Abschluss gute Argumente bei der Bewerbung sein können, zählen

  • Stressresistenz,
  • gutes Zeitmanagement,
  • Ehrgeiz,
  • Zielorientierung,
  • Kommunikationsfähigkeit,
  • Teamfähigkeit,
  • Flexibilität,
  • Offenheit,
  • Konfliktfähigkeit,
  • Eigenverantwortung,
  • Lernbereitschaft,
  • Selbstorganisation und
  • konzeptionelles Denken.

Viele dieser Schlüsselqualifikationen können trainiert werden, während angehende Akademiker/-innen International Business studieren. So können in den ersten Semestern ergänzende Fähigkeiten und Kenntnisse in speziellen Propädeutika, Einführungsseminaren und Workshops an den Hochschulen erarbeitet werden. Neben entsprechenden Bildungsangeboten der Hochschulen ist die Studienzeit selbst eine gute Möglichkeit, die persönlichen Werte und Eigenschaften durch Erfahrungssammlung zu optimieren.

Formale Voraussetzungen für ein Studium des International Business

Für Studienanfänger/-innen im Bachelorstudium sind zunächst die formalen Studienvoraussetzungen zu beachten. So muss bei der Bewerbung um einen Studienplatz für das International Business Studium eine schulisch erworbenen Hochschulreife (Abitur, fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife) oder alternativ eine beruflich erworbene Hochschulreife (Abschluss eines Lehrberufs mit Aufstiegsfortbildung oder Meisterprüfung in Verbindung mit einer mehrjährigen Berufspraxis) nachgewiesen werden.

Bei der Bewerbung für das Masterstudium müssen angehende Studierende einen ersten Hochschulabschluss (Bachelor oder Diplom) vorweisen können. In den meisten Fällen erwarten die Hochschulen das Erreichen einer Mindestanzahl an ECTS-Punkten oder eine Mindestnote im Erstabschluss, der in den Wirtschaftswissenschaften oder in angrenzenden Fachbereichen erworben wurde. Zudem ist in einigen Studienprogrammen eine mehrjährige Berufserfahrung im Bereich des internationalen Managements erwünscht oder sogar notwendige Voraussetzung für das International Business Studium.

In allen Studienabschnitten können angehende Studierende damit konfrontiert sein, dass die Hochschulen erfolgreich absolvierte Sprachtests wie

  • den TOEFL (Test of English as Foreign Language),
  • das IELTS (International English Language Testing System),
  • das Cambridge Certificate in Advanced English (CAE) oder
  • das Cambridge Certificate of Proficiency (CPE)

als Bewerbungsvoraussetzung festlegen. Es empfiehlt sich, frühzeitig bei den für das eigene Studium in Frage kommenden Hochschulen zu recherchieren, welcher Test mit welchem Mindestergebnis erwartet wird.

Einige Hochschulen, an denen es möglich ist, International Business zu studieren, haben für diesen Studiengang eine örtliche Zulassungsbeschränkung erlassen. Im Regelfall müssen sich Studieninteressierte für diese Studiengänge (online) bei der Stiftung für Hochschulzulassung registrieren, um möglichst an der Wunschhochschule eine Zulassung zu bekommen. Die Feststellung der Studieneignung in Testverfahren der Hochschulen ist ebenfalls ein Teil des Zulassungsverfahrens. Diese Prozess dient zum einen der Auswahl passender Studienbewerber/-innen für ein International Business Studium, hilft aber auch dabei, die Studienabbruchquote im Rahmen zu halten.

Kosten beim International Business studieren

Monetäre Kosten für ein International Business Studium setzen sich an staatlichen Hochschulen in Deutschland aus

  • Semesterbeiträgen,
  • Verwaltungsgebühren,
  • dem Semesterticket und
  • Kosten für Lernmittel (Leihgebühren, Rechner, Studienbriefe u.v.m.)

zusammen. Wer an einer privaten Hochschule International Business studieren möchte, muss vierstellige Semestergebühren hinzurechnen.

In einer umfassenden Kostenkalkulation nicht zu vergessen sind die Bewerbungskosten. Dazu gehören die Sprachtests und Sprachtestvorbereitungen, für die je nach gefordertem Test mit ungefähr 250 Euro veranschlagt werden müssen. Außerdem gehören in die Kostenkalkulation die Ausgaben für

  • Versicherungen,
  • Miete (inklusive Nebenkosten),
  • Lebenshaltungskosten (Nahrung, Kleidung, Mobilität u.ä.) sowie
  • Aufwendungen für die soziale und kulturelle Teilhabe.

Da die individuellen Bedürfnisse und Gewohnheiten so unterschiedlich sind wie die Kostenstrukturen der Hochschulen, nach denen sich die Semesterkosten richten, können konkrete Werte nur für den Einzelfall ermittelt werden.

Immaterielle Kosten, die eine Kostenkalkulation für das International Business Studium komplettieren, sind in vielen Fällen durch

  • Stress aufgrund von Mehrfachbelastung,
  • Probleme beim Zeitmanagement,
  • gesundheitliche Risiken wegen ungewohnter Lebensumstände,
  • Ängste (Prüfungsangst, Zukunftsangst o.ä.) sowie
  • familiäre Spannungen

repräsentiert. Für die Gesunderhaltung und die Studienzufriedenheit sind das relevante Größen, die schon bei Studienbeginn in die Studienplanungen einbezogen werden sollten.

Finanzierung und Förderung für das International Business Studium

Ein auf eine internationale Karriere ausgerichtetes Studium wie die Programme im Bereich International Business es ermöglichen, unterscheidet sich im Bereich der Studienfinanzierung nur unwesentlich von anderen Studiengängen, die auf eine Laufbahn im Inland vorbereiten. Grob vereinfacht stehen für das Bachelorstudium als Finanzierungsquellen

  • die Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz,
  • die Elternunterstützung,
  • die eigenen Berufstätigkeit,
  • verschiedene Stipendien,
  • ein Studienkredit,
  • ein Darlehen und
  • Transferleistungen

zur Verfügung. Dabei müssen Studierende je nach Studienmodell (Präsenzstudium, Fernstudium, duales Studium et al.) darauf achten, die passende Mischung mehrerer Quellen zu finden, da die Finanzierungen jeweils eine spezifische Strukur von Vor- und Nachteilen besitzen.

Ein International Business Studium, das mit dem Master abgeschlossen werden soll, kann prinzipiell aus ähnlichen Quellen finanziert werden. Allerdings sind die Bereiche Bafög und Elternunterstützung eingeschränkt, da die rechtlichen Anspruchsgrundlagen nur auf eine Erstausbildung (oder ein Erststudium) ausgerichtet sind. Berufstätige Studierende können ergänzend Steuervorteile ausnutzen oder den Arbeitgeber um Unterstützung ersuchen.

In vielen Studienprogrammen ist mindestens ein Auslandsaufenthalt obligatorisch. Dabei erhalten Studierende meistens durch die Alma mater eine umfangreiche Unterstützung bei der Planung und Organisation von Auslandssemestern und -praktika. Speziell bei der finanziellen Planung kann Hilfestellung beim DAAD (Deutscher Akademischer Auslandsdienst) abgerufen werden. Mit Checklisten zu Kosten im Zielland sowie zahlreichen Tipps für spezialisierte Austausch- und Stipendienprogramme wird das temporäre Auslandsstudium ein (auch finanziell) risikoarmer Gewinn für das persönliche Kompetenzprofil.

Studienhindernisse überwinden

Im interdisziplinären Vergleich fallen Wirtschafts- und Sozialwissenschaften durch vergleichsweise niedrige Quoten beim Studienabbruch auf. Die Analyse von Studienabbrüchen zeigt, dass häufig ähnliche Faktoren eine Rolle spielen, wenn Studierende in der Fortsetzung des Studiums generell oder des gewählten Studienfach keinen Sinn mehr sehen. Zu den häufigsten Gründen, die allgemein für einen Studienabbruch genannt werden, zählen

  • persönliche Studienhindernisse (Überforderung, mangelnde Motivation),
  • Krankheit (persönlich oder in der Familie),
  • unzulängliche Studienbedingungen (oder falsche Vorstellungen von Studieninhalten),
  • finanzielle Schwierigkeiten,
  • unzureichende Studienleistungen und nicht bestandene Prüfungen,
  • berufliche Um- oder Neuorientierung sowie
  • familiäre Probleme.

Damit es nicht so weit kommt, können Studierende von Beginn an im International Business Studium gegensteuern. Neben den bereits angesprochenen Studienvoraussetzungen (Selbstanalyse der Studieneignung und Soft Skills) ist die umfassende Information vor Studienbeginn eine mittlerweile anerkannte Strategie zur Verhinderung von Studienabbrüchen.

Neben Soft Skills gibt es weitere Faktoren, die die Studieneignung Studieninteressierter für ein Fach wie International Business determinieren. Hierzu zählen

  • die persönlichen Stärken,
  • das Interesse an wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhängen,
  • eine klare Vorstellung von den beruflichen Zielen,
  • der Rückhalt von Familie und Freunden sowie
  • der schulische oder berufliche Erfahrungshintergrund.

Zum Teil können diese Faktoren auch einen positiven Einfluss auf die Verhinderung oder Bewältigung der beschriebenen Studienschwierigkeiten haben. Nicht zuletzt führen Studieneignungstests und hohe Anforderungen in den ersten beiden Studiensemestern dazu, dass Studierende ihre individuellen Fähigkeiten frühzeitig überprüfen und die Studienentscheidung, International Business zu studieren, korrigieren können.

Kompetente Beratungen können in allen Situationen – beim geplanten Studienabbruch (oder der Studienfortsetzung) ebenso wie bei persönlichen Schwierigkeiten – von Studierendem im International Business Studium abgerufen werden. Grundsätzlich helfen Ansprechpartner/-innen

  • der studentischen Selbstverwaltung,
  • der Studentenwerke,
  • der Fachbereiche,
  • der Arbeitsagenturen,
  • der kommunalen Verwaltungen und Behörden sowie
  • privater Organisationen und Unternehmen

bei der Überwindung der verschiedenen persönlichen und studienbezogenen Hindernisse. Anonyme Beratungen sind in vielen besonders persönlichen Fragestellungen möglich, so dass die Schwelle, sich kompetente, fach- und ortskundige Unterstützung zu holen, an den Hochschulen heute fast überall extrem niedrig ist.

Studienschwierigkeiten, die in nahezu jedem Studium einmal auftreten, sind mit unterschiedlichen Lernstrategien fast immer zeitnah in den Griff zu bekommen. Dabei sollten Studierende, die International Business studieren, grundsätzlich immer die zu ihrem Lerntyp passende Methode zur Erarbeitung der Studieninhalte wählen. Mögliche Tricks für effizientes Lernen auch im International Business Studium sind

  • die realistische Planung der Lernfortschritte und des Lernpensums,
  • das Referieren über neu gelernte Inhalte,
  • die eigenständige Erforschung des zu lernenden Inhalts mit kreativen Methoden,
  • die Vernetzung bekannter und neuer Erkenntnisse sowie
  • die variable Gestaltung des Lernens und der Lernumgebung.

Europäische und internationale Karriere mit dem International Business Studium

Sicherheit im Umgang mit dem International Business wird von Absolventinnen und Absolventen nach dem International Business Studium vorausgesetzt. Im Kern heißt das, dass Bachelor und Master nach dem interdisziplinären Studium in den meisten Unternehmensbereichen von

  • multinationalen Unternehmen,
  • internationalen Organisationen,
  • Behörden und Ministerien sowie
  • supranationalen Agenturen

tätig werden können. Besonders Tätigkeitsfelder, für die durch die grenzüberschreitende Aktivität besondere wirtschaftliche, rechtliche oder kulturelle Herausforderungen typisch sind, sind Ziel für alle, die International Business studieren. Dazu gehören Aufgaben zum Beispiel in den Bereichen Marketing, interne und externe Kommunikation, Finance & Controlling, strategische Unternehmensführung oder Logistik.

Die Kenntnisse in Wirtschaftspolitik, internationalen Politik- und Rechtssystemen, interkultureller Kommunikation, Corporate Governance, sozialen und ethischen Aspekten der Globalisierung sowie die sichere Beherrschung mindestens einer Fremdsprache qualifizieren Bewerber/-innen nach dem International Business Studium für Positionen auf unteren oder mittleren Führungsebenen. Mit zunehmender Berufserfahrung sowie akademischen Fortbildungen oder einer Promotion im Bereich International Business können auch höhere Führungsebenen erreicht werden.

Fazit & Zusammenfassung

  1. Das International Business Studium ist ein modernes, interdisziplinäres Studienangebot für Berufsanfänger/-innen, erfahrene Profis und Umsteiger/-innen.
  2.  Sie finden im Gesamtangebot der Hochschulen verwandte Studiengänge, die statt International Business das Studium in Internationaler Betriebswirtschaft oder im International Management vorsehen.
  3. Sie erarbeiten anspruchsvolle Inhalte aus zahlreichen Fachbereichen, wenn Sie international Management studieren.
  4. Der inhaltliche Schwerpunkt im International Business Studium liegt auf betriebswirtschaftlichen Themen; mit der Wahl Ihres Vertiefungsbereichs erhält Ihr Kompetenzprofil eine individuelle Gewichtung.
  5. Fremdsprachliche und kommunikative Fertigkeiten ergänzen Ihr International Business Studium.
  6. Mit International Business studieren Sie ein Fach, das einen überdurchschnittlichen Praxisbezug aufweist; berufliche und internationale Erfahrungen gehören im Regelfall zum Curriculum und Doppelabschlüsse sind oft möglich.
  7. Das breite Spektrum angebotener Studiengänge im Bereich International Business ermöglicht Ihnen eine Profilierung nach persönlichen Interessen und Stärken.
  8. Ihre individuelle Studienwahl hängt von der persönlichen Gewichtung harter und weicher Faktoren ab.
  9. Mit einer gründlichen Information vor der Studienentscheidung vermeiden Sie Fehlentscheidungen, die unter Umständen einen späteren Studienabbruch des International Business Studiums bedeuten könnten.
  10. Zu den formalen Voraussetzungen, die Sie bei einer Studienbewerbung für International Business erfüllen müssen, zählt neben der Hochschulzugangsberechtigung (oder dem abgeschlossenen Erststudium) fast immer der Nachweis eines standardisierten Sprachtests.
  11. Einer veränderlichen Kostenstruktur für das International Business Studium stehen zahlreiche Förderungsoptionen gegenüber, die Sie je nach Lebens- und Studiensituation abrufen können.
  12. Während Sie International Business studieren, müssen Sie mit verschiedenartigen Studienhindernissen rechnen.
  13. Um einen Studienabbruch zu vermeiden, können Sie in Studienkrisen auf verschiedene Formen der Beratung, des Coachings und der kompetenten Betreuung zurückgreifen.
  14. Mit dem grundständigen oder weiterführenden Abschluss in International Business stehen Ihnen unterschiedliche Karrierewege von der mittleren Führungsebene in internationalen Unternehmen bis zur Selbständigkeit in Bereichen wie Unternehmensberatung oder Projektmanagement offen.
  15. Grundsätzlich können Sie nach dem International Business Studium entscheiden, ob Sie Ihre Zukunft in Deutschland, in einem anderen europäischen Land oder in einer beliebigen Region weltweit sehen.
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